Kanufahren in Schleswig-Holstein

Tourenbeschreibungen 2006:

(4) Kanutour 4 / 2006   "Stör"  Arpsdorf-Rosdorf     (30.07.2006)

Anmerkung:  
     Jeder Fluss fließt, dass heißt, er verändert sich und seinen Wasserstand ständig.
     Der Autor übernimmt daher keine Gewähr für die Gültigkeit der Angaben.

Achtung:   Die Stör wurde in diesem Bereich renaturiert. Daher sind die Angaben in diesem
                  Bericht nur bedingt brauchbar.
                  Eine aktuelle Beschreibung finden Sie unter:
 tstoer2010-05-23_arpsdorf_rotensande.htm          

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Wolfgang Glamann
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D-25578   Dägeling

(4) Kanutour 4 / 2006  "Stör"  Arpsdorf-Rosdorf    (30.07.2006)

    Die Stör ist einer der größten Flüsse in Schleswig-Holstein. Sie entspringt südöstlich
    von Neumünster und mündet als rechter Nebenfluss in die Unterelbe.
    Wir hatten gerade wieder eine lange Trockezeit und alle Flüsse führen nur noch wenig
    Wasser. Die Stör hat eigentlich immer ausreichend Wasser zum Paddeln. Und dies auch
    o
berhalb des Pegels Rensing, wo die Tide keinen Einfluß mehr hat. Leider ist aber nun
    diesmal so wenig Wasser in der Stör, dass wir oberhalb des Zuflusses der Bünzau oft
    über Grund schrammen und darunter auch schon die Wasserqualität leidet.
    Das etwas trübe Wasser lädt jetzt nicht mehr wirklich
zu einem kühlen Bade ein.
    Unsere heutige Tagestour, einen der Klassiker unter den Störtouren, starten wir in Arpsdorf
    südwestlich von Neumünster. Die Stör ist hier etwa 6 Meter breit, begradigt und fließt
    recht flott. Angepflanzte Erlenbäume beschatten die Stör auf den ersten Kilometern.
    Es handelt sich um eine gemütliche Tour und es treten beim Befahren wenig Hindernisse
    auf. Die Einsetzstelle in Arpsdorf ist sehr zu empfehlen. Sie liegt an einer Brücke bei
    Flusskilometer 14,0 und die Tour startet gleich mit einem Schwall unter der Brücke:


     14,0  Km    Einsetzstelle Straßenbrücke in Arpsdorf.
                        Wir starten auf einem etwa 6 Meter breiten, gut fließenden Fluss.
                        Der Fluss ist begradigt, geht aber immer wieder um Biegungen.
                        Hin und wieder bringt ein kleiner Schwall etwas Abwechslung.
     
       Vorbildliche Einsetzstelle in Arpsdorf

     15,0  Km    Links eine kleine private Flussbadestelle mit Sandstrand und regem Badebetrieb.
 
     16,1  Km    Kleine Staustufe  ist befahrbar, dahinter ist die Stör aber sehr flach.
                        Wir haben hier durchgetreidelt (siehe Steine hinter dem Wehr).
                        Danach haben wir alle kleinen Wehre oder Stufen auf dieser Tour befahren.

     
      Kleine Staustufe

     
        Nach dem Treideln muß man allerdings erst neu einsteigen ... ist das nervig!


     17,7  Km    Hier kommt der Wald auf der linken Seite recht dicht and die Stör heran,
                        so dass es sich lohnt, hier im Schatten der Bäume eine Rast einzulegen.
                        Wenn man sich mit der Rinderherde einig wird, die hier "wohnt".
 

     
      Die Stör fließt flott dahin und macht einfach Spaß!

     
        Plötzlich stehen die Rinder auch noch im Weg ( in der Stör ). Der "Oberbulle" lässt uns aber bereitwillig durchpaddeln.

     17,9  Km    Kleine Staustufe unter einer Fußgängerbrücke aus Stahl.
                        Diese ist befahrbar, dahinter ist die Stör aber sehr flach und man hat bei
                        wenig Wasser Berührung mit großen Steinen.
         
     18,0  Km    Von rechts mündet die Bünzau in die Stör..
                        In dem folgenden Abschnitt wurde die begradigte Stör etwas renaturiert,
                        indem kleine Staustufen aus Feldsteinen in den Fluss verbracht wurden.

     20,2  Km    Straßenbrücke Willenscharen mit sehr gut angelegter Ein-/Aussetzstelle.
                        Hier kann man anlanden, sich die Beine vertreten und die Wallringburg besteigen.
     
         Foto Shooting beim Kanufahren ist immer etwas aufwendig.  ( Foto: Udo Friesing )

     22,0  Km    Zufluss der Brockstedter Au von links.
                        Danach eine Wegebrücke mit Anlegemöglichkeit.

                        Auf dem nachfolgenden Flussabschnitt befindet sich noch ein altes demontiertes Wehr.
                        Dieses stellt aber noch eine kleine Staustufe dar.

      
          Hier war früher mal das erste von 3 Wehren,  die der Bewässerung dienen sollten.
 
  
     24,5  Km    Schmale Brücke, früher mit einem Wehr. Die 3 Stauklappen sind demontiert worden.
                        Man fährt am besten durch den mittleren Durchlass.
      
         Das zweite von 3 Wehren: jetzt noch eine Brücke.
 

     25,5  Km    Kleine "Flussbadeanstalt" von Störkathen, hier heute kein Badebetrieb. 
     26,7  Km    Schmale Brücke mit 3 offenen Stauklappen nebeneinander. 
                        Auch hier fährt man am besten durch den mittleren Durchlass.
                        Danach ein kleiner Schwall.
      
         Das dritte von den 3 Wehren: es ist wohl noch im Originalzustand.
 

     27,5  Km    Brücke zwischen Rosdorf und dem Teil südlich der Stör.
                        Hier gehen heute nur ein paar Kinder den Badefreuden in der Stör
                        nach. Wir legen dort an und bringen an dieser guten Aussetzstelle die
                        Boote an Land.
      
         Angekommen in Rosdorf: 10 Minuten später regnet es Bindfäden.
  ( Foto: Udo Friesing )
 


Copyright © 2006 Wolfgang Glamann