Kanufahren
in Schleswig-Holstein
Tourenbeschreibungen 2004:
Anmerkung:
Jeder Fluss fließt, dass heißt, er verändert sich und
seinen Wasserstand ständig.
Der Autor übernimmt daher keine Gewähr für die
Gültigkeit der Angaben.
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Wolfgang.Glamann@t-online.de
Wolfgang Glamann
- Bockwischer Weg 6
- D-25578 Dägeling

Die Schlei ist ein Meeresarm, der von Schleimünde an der
Ostsee fast 40 Kilometer
in Richtung Südwesten bis nach Schleswig reicht. Dieser
Meeresarm
ist während der Eiszeit
entstanden. Die Schlei ist geologisch gesehen ein Fjord,
obwohl einige typische
Merkmale eines Fjordes (wie z.B. steile Ufer und große
Wassertiefe) hier fehlen.
Die durchschnittlichen Wassertiefe der Schlei beträgt 3 - 5 m
und somit ist sie ein flaches
Gewässer, deren Wassertemperatur im Sommer schnell ansteigt
und zum Baden einlädt.
An der tiefsten Stelle nahe Kappeln hat die Meeresbucht eine Wassertiefe
von 15 Metern.
Die Breite der Schlei wechselt ständig. Bei Missunde ist die
Schlei nur 135 Meter breit.
Die Große Breite südwestlich von Missunde misst etwa 4
Kilometer.
An der Schlei gibt es eine Menge naturbelassener Buchten. Die Uferlandschaft ist
ausgesprochen vielfältig. Die Schlei ist heute auf ihrer
ganzen Länge unter Landschaftsschutz
gestellt. Der Salzgehalt des Wassers nimmt von der Ostsee her
in Richtung Schleswig
ständig ab, so dass die Schlei etwa ab Lindaunis bis
Schleswig nur noch Brackwasser führt.
Die Schlei verfügt über eine mit Tonnen markierte Fahrrinne
für die vielen Segelboote
und einige wenige Frachtschiffe. An den Ufern der Schlei gibt
es genügend
Campingplätze
mit Badeplatz und Bootsanleger bzw. Gasthafen.

Karte der Schlei
Auf der Loiter Au bzw. Füsinger
Au sind wir im Jahre 2000 schon mal Kanu gefahren.
Vom 9. Juli bis zum 11. Juli 2004 haben wir auf der
Freizeitanlage Hof Hülsen an der
Schlei unser Familientreffen abgehalten. Dort gibt es
genügend Platz für unsere Wohnmobile
und Zelte. Ferner konnte die älteste Generation unserer
Familie in den zugehörigen
Apartments übernachten. Dieser Campingplatz eignet sich auch gut für Kanufahrer und Segler,
da er über einen eigenen Gasthafen mit
Slipanlage verfügt. Und die zugehörige Badestelle an
der Schlei hätten wir auch gerne benutzt ..... nur die
Temperaturen waren leider zu niedrig.
Für den 10. Juli hatten wir einen Schnupperkurs für
Kanufahrer und Jollensegler geplant.
Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Die Boote wurden
zwar zu Wasser gebracht, aber
aufgrund des starken Windes und der immer wiederkehrenden
Regenschauer sind dann
doch nur diejenigen Familienmitglieder Kanu gefahren, die
sowieso schon immer Kanu fahren.

Die einen fahren bei jedem Wetter!

Die anderen schauen zu bei jedem Wetter!
Dann kam wieder der große Regen und wir haben unsere
Aktivitäten auf dem Wasser
zunächst aufgegeben. Nach dem Mittagessen ist aber der harte
Kern noch mal mit
der Jolle rausgefahren. Es wehte eine sehr starke Brise. Durch
die Regenschauer und
die Gischt sind wir ziemlich nass geworden. Gestört hat uns das aber
nicht!
Unter Segeln ging es mit dem Wind in Richtung Nord-Osten bis in die Nähe der
Eisenbahnbrücke. Zurück mussten wir gegen den starken Wind ankreuzen. Das
war aber
nur bedingt realisierbar und ohne die Hilfe des Außenbordmotors wären wir nicht wieder
zurück
in den Hafen gekommen.

Herzlichen Dank an den Fotografen, der uns hier bei Sturm und Regen
abgelichtet hat.
Copyright © 2004 Wolfgang Glamann
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