Tipp: Diese Tour eignet sich auch für wenig geübte
Paddler. Wer noch
kein Boot hat, kann sich eines ausleihen bei
Kanu- und Kajakverleih "Rhin - Kanu"
Ulf Ostermann
Königstraße 44 / Am Schwarzwasser
D-25348 Glückstadt
Telefon + Fax: 04124/7557
Glückstadt hat seit jeher viel mit Wasser
zu tun. Allerdings verbindet
man Glückstadt eher mit der Elbe und dem Segelsport.
Seit einiger Zeit wußte ich nun auch, daß dort fleißig
gepaddelt wird:
Wir hatten 1992 in Schweden einige Kanuten aus Glückstadt
getroffen.
Am 9. Mai 2002 wurden wir jetzt zur Paddel-Geburtstagsfeier
eingeladen.
Gestartet wurde in Glückstadt vom Bootshaus am Rhin aus.
Von hier hat man direkten Zugang zum Rhin und später
indirekten
Zugang ( nämlich durch Umtragen ) zum Schwarzwasser.
Ferner
verzweigt der Rhin noch in Kremper Rhin und Herzhorner Rhin.
Und
man
kann auch noch die eine oder andere Wettern befahren.
Der Rhin ist am Bootshaus etwa 15 Meter breit und von 2 bis 3
Meter
hohen Ufern begrenzt. Man paddelt etwa 1,3 Km zwischen
hohen Ufern
ohne rechte Sicht auf das Land, erst durch ein
Industriegelände und dann
durch den südlichen Teil von Glückstadt.
Erst hinter einer Eisenbahnbrücke erblickt man das weite
Marschenland
mit seinen Rinderweiden und Gemüseanbaubetrieben. Richtig
einsam
wird es auf der beschriebenen Flußstrecke
nie.
Für dieses kleine Flußsystem ist es am
günstigsten, man rechnet alle
Entfernungen bezogen auf den Startpunkt Null am Schöpfwerk
( unnatürliche Mündung des Rhin in den Glückstädter
Außenhafen ).
0,0 Km Schöpfwerk am
Außenhafen
0,1 Km Bootshaus +
Einsetzstelle
Hier kann man bequem einsetzen. Es ist unter anderem eine
schwimmende Anlegestelle vorhanden.
0,3 Km Die Ufer rechts
und links gehören jetzt bis zur Straßenbrücke
bei 0,9 Km (B 431) zum Werksgelände einer Papierfabrik.
Der Rhin ist hier streckenweise 20 Meter breit und führt durch
eine Industrieanlage.
0,5 Km Werksbrücke (Papierfabrik)
0,9 Km Straßenbrücke
(Bundestraße 431)
Rechts hinter dieser Brücke ist eine Anlegestelle. Von hier kann man
in das Schwarzwasser umtragen oder auch Ein- und Aussetzen.
Jetzt zeigt sich auf dem letzten Abschnitt durch die Stadt schon
etwas mehr Grün an den hohen Ufern, die aber noch bis zur
Eisenbahnbrücke die Sicht ins Land versperren.
1,3 Km Eisenbahnbrücke
Hinter der Eisenbahnbrücke gibt es keine hohen Ufer mehr und man
bekommt einen ersten Eindruck von der weiten Landschaft.
1,4 Km Zusammenfluß des
Kremper Rhin und des Herzhorner Rhin
Wir wählen den rechten Herzhorner Rhin zur Weiterfahrt.
Nach kurzer Weiterfahrt gewähren die niedrigen Ufer einen weiten
Ausblick über die Marschenlandschaft mit ihren Gemüseanbaubetrieben.
2,6 Km Straßenbrücke
4,0 Km Zusammenfluß des
Herzhorner Rhin (links) mit einer Wettern (rechts).
Wir fahren weiter auf der Wettern (rechts), die hier etwa 6 Meter breit ist.
4,3 Km Dücker (oder auch
"Obererdiges Ende der Wettern").
Die Wettern geht unterirdisch unter dem Gewässer Schwarzwasser durch einen
sogenannten Dücker. Vor dem Dücker kann man linksseitig ans Ufer gehen
und eine Rast einlegen. Bis hier haben wir bei leichtem Gegenwind etwa
1,5 Stunden Fahrtzeit benötigt.
Rückfahrt: Zur Rückfahrt haben wir
diegleiche Fahrtstrecke
genutzt.
Anmerkung: Parallel zu der von uns befahrenen
Wettern verläuft das Schwarzwasser.
Nach der Pause auf der Wiese kann man umtragen (15 Meter) und das
Schwarzwasser für die Rückreise benutzen. Das erfordert allerdings ein
weiteres Umtragen an der Brücke (B431) zurück in den Rhin.
Copyright © 2002, 2007 Wolfgang Glamann,
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