Kanufahren in Schleswig-Holstein

 Tourenbeschreibungen 2002:

(1) Tour 1  im Jahre 2002: "Rhin (Glückstadt)"   (09.05.02)
 

Anmerkung:  
     Jeder Fluss fließt, dass heißt, er verändert sich und seinen Wasserstand ständig.
     Der Autor übernimmt daher keine Gewähr für die Gültigkeit der Angaben. 

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     Wolfgang.Glamann@t-online.de
     Wolfgang   Glamann
     Bockwischer Weg 6
     D-25578   Dägeling

    

(1) Tour 1  im Jahre 2002: "Rhin (Glückstadt)"   (09.05.02)

    Tipp: Diese Tour eignet sich auch für wenig geübte Paddler. Wer noch
              kein Boot hat,  kann sich eines ausleihen bei 
              Kanu- und Kajakverleih  "Rhin - Kanu"
              Ulf Ostermann
              Königstraße 44 / Am Schwarzwasser
              D-25348 Glückstadt
              Telefon + Fax: 04124/7557

    Glückstadt hat seit jeher viel mit Wasser zu tun. Allerdings verbindet
    man Glückstadt eher mit der Elbe und dem Segelsport.
    Seit einiger Zeit wußte ich nun auch, daß dort fleißig gepaddelt wird:
    Wir hatten 1992 in Schweden einige Kanuten aus Glückstadt getroffen.
    Am 9. Mai 2002 wurden wir jetzt zur Paddel-Geburtstagsfeier eingeladen.
    Gestartet wurde in Glückstadt vom Bootshaus am Rhin aus.
    Von hier hat man direkten Zugang zum Rhin und später indirekten
    Zugang ( nämlich durch Umtragen ) zum Schwarzwasser.  Ferner
    verzweigt der Rhin noch in Kremper Rhin und Herzhorner Rhin. Und man
    kann auch noch die eine oder andere Wettern befahren.
    Der Rhin ist am Bootshaus etwa 15 Meter breit und von 2 bis 3 Meter
    hohen Ufern begrenzt.  Man paddelt etwa 1,3 Km zwischen hohen Ufern
    ohne rechte Sicht auf das Land, erst durch ein Industriegelände und dann
    durch den südlichen Teil von Glückstadt.
    Erst hinter einer Eisenbahnbrücke erblickt man das weite Marschenland
    mit seinen Rinderweiden und Gemüseanbaubetrieben. Richtig einsam
    wird es auf der beschriebenen Flußstrecke nie.   
    Für dieses kleine Flußsystem ist es am günstigsten, man rechnet alle
    Entfernungen bezogen auf den Startpunkt Null am Schöpfwerk
    ( unnatürliche Mündung des Rhin in den Glückstädter Außenhafen ). 
             
      0,0  Km    Schöpfwerk am Außenhafen
      0,1  Km    Bootshaus + Einsetzstelle
                       Hier kann man bequem einsetzen. Es ist unter anderem eine
                       schwimmende Anlegestelle vorhanden.
      0,3  Km    Die Ufer rechts und links gehören jetzt bis zur Straßenbrücke
                       bei 0,9 Km (B 431) zum Werksgelände einer Papierfabrik.
                       Der Rhin ist hier streckenweise 20 Meter breit und führt durch
                       eine Industrieanlage. 
      0,5  Km    Werksbrücke (Papierfabrik)
      0,9  Km    Straßenbrücke (Bundestraße 431)
                       Rechts hinter dieser Brücke ist eine Anlegestelle. Von hier kann man
                       in das Schwarzwasser umtragen oder auch Ein- und Aussetzen.
                       Jetzt zeigt sich auf dem letzten Abschnitt durch die Stadt schon
                       etwas mehr Grün an den hohen Ufern, die aber noch bis zur
                       Eisenbahnbrücke die Sicht ins Land versperren.
      1,3  Km    Eisenbahnbrücke
                       Hinter der Eisenbahnbrücke gibt es keine hohen Ufer mehr und man
                       bekommt einen ersten Eindruck von der weiten Landschaft.
      1,4  Km    Zusammenfluß des Kremper Rhin und des Herzhorner Rhin
                       Wir wählen den rechten Herzhorner Rhin zur Weiterfahrt.
                       Nach kurzer Weiterfahrt gewähren die niedrigen Ufer einen weiten
                       Ausblick über die Marschenlandschaft mit ihren Gemüseanbaubetrieben.
      2,6  Km    Straßenbrücke
      4,0  Km    Zusammenfluß des Herzhorner Rhin (links)  mit einer Wettern (rechts).
                      Wir fahren weiter auf der Wettern (rechts), die hier etwa 6 Meter breit ist.
      4,3  Km    Dücker (oder auch "Obererdiges Ende der Wettern").
                       Die Wettern geht unterirdisch unter dem Gewässer Schwarzwasser durch einen
                       sogenannten Dücker. Vor dem Dücker kann man linksseitig ans Ufer gehen
                       und eine Rast einlegen. Bis hier haben wir bei leichtem Gegenwind etwa
                       1,5 Stunden Fahrtzeit benötigt.
      Rückfahrt:  Zur Rückfahrt haben wir diegleiche Fahrtstrecke genutzt.                              

     Anmerkung:  Parallel zu der von uns befahrenen Wettern verläuft das Schwarzwasser.
                         Nach der Pause auf der Wiese kann man umtragen (15 Meter) und das
                         Schwarzwasser für die Rückreise benutzen. Das erfordert allerdings ein
                         weiteres Umtragen an der Brücke (B431) zurück in den Rhin. 
                     

  Copyright © 2002, 2007  Wolfgang Glamann,   Email:  wolfgang.glamann@t-online.de