Wandern in Schweden 


Anmerkung:  
     Jeder Fluss fließt, dass heißt, er verändert sich und seinen Wasserstand ständig.
     Und auch bei Wanderwegen ist das nicht anders. Die Natur lebt.
     Der Autor übernimmt daher keine Gewähr für die Gültigkeit der Angaben.                    

E-Mail
Kommentare und Veränderungs- bzw. Fehlermeldungen bitte senden an:
Wolfgang.Glamann@t-online.de
Wolfgang   Glamann
          Bockwischer Weg 6
D-25578   Dägeling

 

(2) Der Trail "Rakullsberg" im Naturreservat Hovfjället (19.07.2005):

       Unser Hüttendorf wird vor allem im Winter von den Skiläufern genutzt.
       Im Sommer bietet das Skigebiet und Naturreservat Hovfjället um den Berg
       Hovfjällstoppen ( 542 Meter ) herum vielfältige Wandermöglichkeiten.
       Auf dem Hovfjället gibt es mehrere Trails, die teils auch bis hinunter zum Rattsjön führen.
       Wir sind mit dem Auto zum Zentrum des Skigebietes auf dem Hovfjälltoppen gefahren und
       haben dort unsere Wanderung begonnen.
       Der Trail "Rakullsberg" selbst ist 7,5 Km langer Rundweg. Bis man aber vom Parkplatz bis
       zum Startpunkt des Trails am Sendemast kommt, läuft man schon etwa einen Kilometer.
       Somit kann man dann von einer Gesamtwanderstrecke von etwa 10 Kilometern ausgehen.
 
       Der Trail ist größtenteils ein 20 cm breiter Pfad durch die absolute Wildnis und man
       kommt nur schwer voran.  Es ist anzuraten hier nur mit langen Hosen zu wandern. 
       Aufgrund des warmen Wetters hatten wir kurze Hosen an, so daß unsere Beine am Ende
       von den Blaubeersträuchern total zerkratzt waren. Während wir in dem ganzen Gebiet nie
       eine Zecke "aufgesammelt" haben, sind wir bei jedem Halt auf dem Trail von Ameisen
       "überfallen" worden. Man brauchte nur kurz stehen zu bleiben und sofort kletterten die
       Ameisen an den Beinen hoch. An Hinsetzen während einer Pause war gar nicht zu denken. 
       Wir sind um 11:30 Uhr gestartet und waren um 16:00 Uhr wieder zurück am Auto.

        Weiter Informationen über das Skigebiet:    

   
    
Wanderkarte:  die dicke, rote unterbrochene Linie ist der Trail  "Rakullsbergsslingan".  Es ist ein Rundweg. 
                                  Die dicke, blaue durchgezogene Linie ist die Langlaufloipe des Skigebietes (nur im Winter).
                                  Wir sind den Rundweg gegen den Urzeigersinn gewandert.


   
      Bevor man zu dem Startpunkt des  Trails  "Rakullsbergsslingan" kommt,  passiert man den Skilift.
     

   

      Wo es zu sumpfig ist, führt der Trail über Bretterwege.  Blaubeeren wachsen direkt am Weg.
    

  

     Einige Meter weiter bin ich dann hier erst ins Leere getreten und dann kräftig mit dem Fuß umgeknickt.
     Starke Schmerzen erforderten eine Zwangspause im Stehen (wegen der Ameisen).  Zurück waren es an der
     Stelle 3 Km,  vorwärts auf dem Rundweg 4,5 Km.  Ich habe mich dann trotz der Schmerzen für die
     "Vorwärts"-Variante  entschieden,  weil ich glaubte,  wir kämen hier noch an den See "Rakulltjärnen".  Wäre
     meine Verletzung an einem Weg passiert,  dann hätte ich mich vom Auto abholen lassen und wäre keinen Meter 
     mehr gelaufen.  
     Leider war es dann auch erst einmal "AUS" mit weiteren Outdoor Aktivitäten,  mal abgesehen vom Schwimmen. 
     Ich konnte eine Woche lang weder richtig laufen noch schmerzfrei im Kanu sitzen.  
    

  
     Multbeeren sieht man hier recht häufig.
    

  
     Aus Mangel an  anderen Wegen benutzt auch der Elch den Trail,  wie man sieht. 

  
     Laut Karte führt  der  Trail  "Rakullsbergsslingan" direkt am Ufer des Sees "Rakulltjärnen" entlang.  Nur das der
     See etwa 50 Meter tiefer liegt wie der Trail und man dort nicht hinunter kommt.  Unseren Plan für ein 
     erfrischendes Bad im See mussten wir also leider aufgeben. 
    

  
     Ausblick vom "Rakullberget": der See im Tal ist der "Nedre Brocken" auf etwa 110 Meter Höhe.
    

  
    Und dann nahte plötzlich aus heiterem Himmel ein Unwetter (Blitz, Donner und Regen).  Glücklicher weise zog es in
    einiger Entfernung vorbei und wir wurden nicht direkt betroffen.  Nur die Lufttemperatur sank spürbar ab.  
    

  
     Der "Baggtjärnen" ist sehr klein und hat moorige Ufer.
    

  
     Noch ein letztes Hochmoor muss auf Brettern überquert werden,  bevor wir wieder am Ausgangspunkt sind. Im
     Hintergrund wieder der Skilift.
    

 
            

       Copyright ©  2005 Wolfgang Glamann,   Email:  wolfgang.glamann@t-online.de