Anmerkung:
Jeder Fluss fließt, dass heißt, er verändert sich und
seinen Wasserstand ständig.
Der Autor übernimmt daher keine Gewähr für die
Gültigkeit der Angaben.
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- Kommentare und Veränderungs- bzw. Fehlermeldungen bitte senden an:
Wolfgang.Glamann@t-online.de
Wolfgang Glamann
- Bockwischer Weg 6
- D-25578 Dägeling

Anreise mit dem Auto am 16.07.05 (alle Preise von
Juli
2005):
- Itzehoe nach Puttgarden (etwa 160 Km),
Start um 5:45 Uhr
- Fähre Puttgarden - Rödby
mit
(das Kombipaket Pkw Puttgarden-Rödby +
Helsingör-Helsingborg kostet 84 Euro)
- Autobahn von Rödby nach Kopenhagen

Das Bild zeigt die Autobahnbrücke
nördlich von Mön ( freie Autobahn, aber steifer Westwind und viele Wolken )
- In Kopenhagen der E47/E55 folgen nach
Helsingör
- Die Fahrtstrecke in Dänemark von
Rödby bis Helsingborg
beträgt 200 Km.
- Fährhafen Helsingör,
- mit
nach Helsingborg (Schweden), die Überfahrt dauert 20 Minuten.
- in Helsingborg ( Schweden ) wählt man die Autobahn E6 Richtung
Göteborg.
- nach etwa 230
Km ab Göteborg der Straße "45" folgen.
- dem "Inlandsvägen" 45 folgt man weitere 350
Km bis Vitsand nördlich von Torsby
- Ankunft in Gammelbyn/Hovfjället um 20:15 Uhr
Für die etwa 950 Straßenkilometer und die beiden
Fährüberfahrten haben wir insgesamt
14,5 Stunden benötigt. Das war etwas zu lang. Für die Rücktour
planen wir in
Helsingör
eine Nacht im Motel zu schlafen.
Das Bild zeigt die Ausschilderung
der Strecke in Göteborg. Hier beginnt die Straße 45 "Inlandsvägen".

In Torsby findet man das für Nordvärmland zuständige
Touristbüro direkt am
Kreisverkehr. Wenn man von Süden kommend rechts nach Torsby
abbiegt, fährt man gleich
hinter der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr wieder links auf das
Gelände des Touristbüro.
Torsby ist in Nordvärmland die zentrale Anlaufstelle für
Einheimische und auch für Touristen.
Sehen und Gesehen Werden, Einkaufen und Essen im Restaurant,
all das findet man hier.
Zu empfehlen sind auch Besuche in einigen Museen der Stadt,
wie zum Beispiel
- der Heimathof "Hembygsgarden Kollsberg" mit
zahlreichen finnischen Gebäuden
Die Eintrittskarten kauft man hier in einem alten
schwedischen "Tante Emma Laden" .
- das Torsby "Finnkulturzentrum" im Herrgard.
Hier werden Kultur und Leben der finnischen
Einwanderer im "Finnskogen" gezeigt.
- das Torsby Fahrzeugmuseum "Fordonsmuseum" im
Herrgardsparken
Wenn es auch nicht so viele Kraftfahrzeuge sind,
aber hier stehen echte Raritäten.
Karte von Nordvärmland. Gammelbyn ist rot eingezeichnet
Hüttenurlaub im Hüttendorf "Gammelbyns
Stugby"
Wir waren jetzt 4 Jahre in Folge zum Sommerurlaub in
Schweden und hatten immer gutes
Wetter. Unter dem Eindruck, dass diese Serie wahrscheinlich
dieses Jahr abbrechen würde,
haben wir uns im Vorwege schon mal eine feste
Unterkunft gebucht.
Unsere
Hütte: unser Heim für die nächsten 14 Tage

Karte vom Hüttendorf und seiner
näheren Umgebung mit Rattsjöberg und Rattsjön

Diese Elchkuh sahen wir nahe dem Hüttendorf am Elch-Hang (siehe Karte oben)
Der Rattsjön liegt
direkt an unserem
Hüttendorf "Gammelbyns Stugby" unterhalb
des Rattsjöberg. Vom Hüttendorf
hinunter zur der zugehörigen Badestelle am See sind es nur
etwa 300 Meter, allerdings mit sehr
viel Gefälle.
Die schöne Badestelle besteht aus einem schwimmenden,
kombinierten Boots- und Badesteg
und einem Holzhaus, welches eine bei
Bedarf betriebene Sauna beinhaltet. Ansonsten dient
ein Vordach den Badegästen zum Wetterschutz. Da die Badestelle am Ostufer des Sees
liegt,
hat sie von Mittags bis Abends immer gut Sonne. Das Wasser ist schön klar und
erwärmt
sich schnell, weil der See nicht tief ist. Weiterhin
hat der Rattsjön sehr weiches Wasser.
Große Vorkommen von schwarzem
Hyperit-Gestein in der Umgebung geben dem Wasser
des Sees einen erhöhten Ph-Wert.
Wir haben uns noch eine
individuelle Badestelle nördlich am Trail "Fiskestigen" gesucht.
Der Rattsjön: Blick von unserer
Badestelle am Nord-Ost-Ende auf das Holzhaus an der Hüttendorf -Badestelle
(links)
Die Insekten
Ich werde immer wieder von mitleidig grinsenden Leuten
gefragt, wie es denn wohl dieses
Jahr mit der Mückenplage in Schweden gewesen wäre. Dazu
kann ich nur sagen:
Mücken sind in Einzelexemplaren hin und wieder mal in
Erscheinung getreten. Aber gestochen
hat mich - glaube ich - keine.
Unangenehmer waren da schon die in der Wildnis
allgegenwärtigen Ameisen. Man musste
ständig auf der Hut sein, dass die einem nicht die Beine
hoch krabbeln.
Auf der Wanderung durch das Reservat am Hovfjället wurde ich
3 mal von Bremsen
gestochen. Diese Stiche waren sehr schmerzhaft und es gab
dicke Beulen am Arm, die erst
nach Tagen wieder verschwanden.
Aus dem Glaskogen haben wir die einzige Zecke dieses Urlaubs
mitgebracht, obwohl wir hier
gar nicht richtig in der Wildnis waren.
Finnskogen ( der Finnwald )
Finnische Einwanderer besiedelten ab dem Jahre 1624 die
einsamen Waldgebiete links und
rechts der Grenze zwischen Norwegen und Schweden. Dieses
Gebiet wird daher in beiden
Ländern Finnskogen genannt.
Einige der Einwandererhöfe, auch Finnhöfe genannt,
kann man heute noch besuchen. Wir
haben uns auf den Weg zu dem Finnhof "Kvarntorp"
gemacht. Von Torsby aus fährt man
auf der Strasse 239 (Richtung Norwegen) und biegt nach etwa
20 Km in Lekvattnet links ab.
Von hier sind es noch etwa 10 Km Schotterpiste, bis man zu
dem einsam im Wald gelegenen
Finnhof kommt. Die Gebäude des Hofes machen einen gepflegten
Eindruck und scheinen noch
in einem historischen Zustand zu sein. Hier gibt es auch
noch eine für die Finnhöfe typische
Rauchstube "Rökstuga": der Herd hat keinen Schornstein. Der Rauch sammelt sich unter
dem Dach und wird bei Bedarf durch eine Luke hinausgelassen.
Im Sommer kann man sich auf "Kvarntorp" bewirten lassen. Neben frisch
gebackenen Waffeln
gibt es auch das alte finnische Nationalgericht "Motti och
Fläsk" ( Haferschrot mit gebratenem
Speck und Preiselbeer-Kompott, dem
"Ketchup des Nordens" ). Die Speisen können sowohl
in der Gaststube ( der historischen Wohnstube
)
als auch im Freien zu sich genommen werden.
Das Restaurationsgebäude des Finnhof Kvarntorp: im Sommer mit Bewirtung
Mobiler Internetzugang
Im Bereich von Vitsand ( inklusive des Hüttendorfes usw. )
hatten wir, wie in Schweden
allgemein üblich, mit "D1" guten Empfang. Unter
Benutzung des GPRS Dienstes meines
Outdoor-Mobiltelefons Siemens M65 bekam ich auch problemlos
Verbindung mit dem Internet.
Die Schwedische Telefongesellschaft Telia rechnet die Verbindungskosten für den
GPRS-Dienst nur
nach der Summe der gesendeten und empfangenen Zeichen ab. Die
Online-Zeit spielt hier keine Rolle. Der Kunde zahlt (über
die T-Mobile Rechnung) für jeden
angebrochenen 100 KByte Datenblock 0,67 EURO zuzüglich 16%
USt.
Ich habe mir die Wettervorhersage und
einige News aus dem Internet abgerufen.

Diese Sitzung wurde dann korrekt mit 400 KByte
entspricht 2,69 EURO + USt abgerechnet.
( Anmerkung: die Wettervorhersage war in dem Fall leider
zutreffend! )
Mobile Telefonie (T-Mobile "D1" und Telia)
Für abgehende Verbindungen mit dem Mobiltelefon von Schweden
nach Deutschland wurden
mir pro angefangene Minute 0,7672 EURO zuzüglich 16% USt
berechnet.
Ankommende Verbindungen aus Deutschland wurden mir 0,5948
EURO zuzüglich 16% USt
pro angefangene Minute berechnet.
Rückreise mit dem Auto in 2 Tagen (alle Preise von
Juli
2005):
- Start am 29.07.05 in Vitsand (nördlich von Torsby)
um 11:00 Uhr auf dem "Inlandsvägen" 45
- Göteborg um 16:20 Uhr, von nun an Autobahn E6 und
zeitweise Gewitter mit Starkregen
- Helsingborg 19:10 Uhr
- Fähre Helsingborg-Helsingör
(das Kombipaket Pkw Helsingborg-Helsingör
+ Rödby-Puttgarden kostet 755 SEK)

Es schüttet auf
der
Autobahn! Immer wieder kreuzen heftige Gewitter unseren Weg.

Die Fähre ist
am Abend leer. Alles ist nass vom Regen.
- Ankunft Helsingör am Motel "Sleep2night"
um 20:00 Uhr, Tageskilometer 610 Km
Das Motel ist neu, liegt direkt an der Strecke
(am Kreisverkehr) und ist vom Preis her
akzeptabel. Ein
Doppelzimmer ohne Frühstück kostet 595 DKK. Frühstück wird mit 50 DKK
pro Person abgerechnet. Das macht dann für 2
Personen zusammen 695 DKK ( etwa 93 € ).
Wir fahren noch runter in das Zentrum von
Helsingör zum Essen in einem Restaurant.

Das neue Motel
"Sleep2night" in Helsingör ist gut besucht.
- Weiterreise am 30.07.05 um 09:15 Uhr, auch wieder mit
Starkregen
nach Kopenhagen und dann auf der E47 nach
Rödby
- Ankunft Rödby um 11:40 Uhr
Fähre von Rödby nach Puttgarden

Schnell noch auf die
nächste Fähre. Es regnet immer noch.
- Um 13:20 Uhr sind wird dann in Puttgarden
- Ankunft Itzehoe um 17:00 Uhr, Tageskilometer 360 Km
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