Kanufahren in Norwegen 


Anmerkung:  
     Jeder Fluss fließt, dass heißt, er verändert sich und seinen Wasserstand ständig.
     Der Autor übernimmt daher keine Gewähr für die Gültigkeit der Angaben.                    

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Wolfgang   Glamann
          Bockwischer Weg 6
D-25578   Dägeling

(3) Erkundung des Femund (19.08.2001):

       Der Femundsee ist Norwegens drittgrößter See.  Er liegt auf einer Höhe von 662 Metern
       über dem Meer, ist 132 Meter tief und erstreckt sich in Nord-Südrichtung auf einer Länge
       von 62 Km bei einer maximalen Breite von ca. 5 Km.
       Der See wird aus vielen kleinen Flüssen gespeist. Der Hauptzufluss ist der vom schwedischen
       Härjedalen kommende Rogen. Den Abfluss an der Südspitze des Sees bildet die Glota, ein
       kleiner Wildwasserfluss, der nach ca. 3 Kilometern in den Isteren ( auf 645 Metern Höhe
       über dem Meer ) mündet.  Den Isteren wiederum verlässt das Wasser über den
       Isterfossen ( Brücke an der Strasse 26 )  in den kleinen See Galtsjön. Aus diesem See fließt
       dann der Klarälven heraus, der auf norwegischer Seite erst noch Femundelva und dann
       Trysilelva
heißt. In dieser Region benannt nach dem bekannten Wintersportort Trysil.

       Der Femundsee ist bei gutem Wetter zum Kanufahren geeignet. Man findet zwischen
       unfreundlichen Felsufern auch schöne Sandstrände zum Anlanden. Nur zum Baden ist das
       Wasser des Sees fast immer zu kalt. Man bedenke die geographische Lage:
       der See liegt immerhin etwa 300 Km nördlich von Oslo auf einer Höhe von 662 m
       ( knapp unterhalb der Baumgrenze ) und hat eine Tiefe von 132 m. In diesen Breitengraden
       auf Mittelgebirgshöhe hängt eigentlich alles von der Wetterlage ab:
       ein stabiles Skandinavienhoch sichert einen schönen Outdoor-Urlaub.
       Wärmeres Wasser und weniger Wellen haben die kleineren Seen in der Umgebung des
       Femund wie z.B. der Isteren und Sölensjön. Diese sind daher besser geeignet zum Baden
       und zum Kanufahren. 

       Der Femundsee mit seiner bergigen Landschaft an der Baumgrenze ist übrigens bei jedem
       Wetter sehr fotogen. Immer wieder faszinieren das klare Wasser, die klare Luft und das
       nordische Blau. 
      
       An den Ufern des Femund habe ich damals beschlossen, fortan immer das eigene Kanu
       mit in den Urlaub zu nehmen.
       Wir standen nämlich am 19.08.2001 um 11:30 unangemeldet im Femund Canoe Camp in
       Sorken und wollten ein Kanu für den Tag mieten. Es lagen dort auch so um die 30 Kanus
       herum ... nur es war keiner da, 
der uns ein Kanu vermietet hätte. Nach langem Klopfen
       am Haupthaus öffnete sich eine Tür und ein deutscher Gast des Camps erklärte uns, dass
       der Besitzer auf einer mehrtägigen Kanutour sei. Und er selbst könne uns kein Kanu
       vermieten .... Tür zu! Das war es dann mit Kanufahren, sind wir also im Nationalpark
      
Gutulia gewandert an dem Tag!

   Der Femund in Elga
             Der Femund:
  In Elga am Ende der STRASSE 221 hat man einen guten überblick über den Femundsee
 
   
   Drevsjö - Einkaufsplatz
                                                              Der Einkaufsplatz am südlichen Femund: Drevsjö

    Das Femundtunet Hotel
                                                                                            Das Femundtunet Hotel

   Achtung: Renntiere
        Der
Weg zum Gutulia Nationalpark: Man fährt vom Femundtunet Hotel 2 Km in Richtung Drevsjö und
        biegt dann links ab in Richtung Sorken. Nach etwa10 Km wechselt die Teerstrasse in eine Schotterpiste.
        Achtung, ab hier laufen sehr viele Renntiere - auch auf der Straße.  Nach etwa einem weiteren Km biegt man
        rechts ab und fährt 3 Km zum Gutulisjön (692 Meter hoch gelegen).


   Der Gutulisjön
    
Der Gutulisjön (692 Meter hoch gelegen). Von hier führt ein Wanderweg (etwa 1 Std hin) am Seeufer entlang zum
     Gutuliasetra (Alm) im Gutulia Nationalpark (an dem Tag bei freundlichen 20 Grad Celsius).


    Isterfossen
    
Der Isterfossen an der Brücke der Strasse 26:  Diese Stromschnelle stellt den Abfluß des Isteren dar.
     Das Wasser fließt dann weiter durch den See Galtsjön in den Fluß Femundelva ..... Trysilelva ..... Klarälven. )      

 

 
            

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